Es gibt etwa 1000 Arten von Heilpilzen. Wir werden jedoch nur über die gängigsten sprechen, die ihr schon lange kennt, von denen ihr aber vielleicht noch nicht einmal ahnt, dass sie heilende Wirkung haben.
Fichten-Steinpilz
Er wächst hauptsächlich unter Fichten oder Buchen. Er kommt reichlich und in großer Zahl vor. Er wächst von Juni bis Oktober. Man kann ihn versehentlich mit anderen Pilzen verwechseln, aber nur mit solchen, die harmlos und essbar sind.
Heilwirkung: Er hat krebshemmende und entzündungshemmende Wirkungen. Er wird zur Behandlung von Schmerzen in den Gliedmaßen sowie von Ischias eingesetzt.
Verwendung: Man kann ihn einlegen oder trocknen. Er passt praktisch überall hin, in Soßen, Suppen oder als Beilage zu Fleisch.

Judas-Ohr
Sicherlich kennen Sie sie aus der chinesischen Küche. Sie hat meist eine dunkelrotbraune Färbung. Man kann sie das ganze Jahr über sammeln. Am häufigsten findet man sie an alten Holunderbäumen und selten auch an anderen Laubbäumen. Sie wachsen in Gruppen, niemals einzeln. Sammeln Sie nur die ohne grünen Belag!
Heilwirkung: Reguliert den Cholesterinspiegel im Blut, stärkt das Immunsystem, wirkt hervorragend gegen Hämorrhoiden, wird auch als Umschlag bei Entzündungen der Augen und des Rachens verwendet.
Verwendung: Praktisch überall, in Suppen, Risottos, in der chinesischen Küche.
Gemeiner Räucherschwamm, Körniger Räucherschwamm, Gestreifter Räucherschwamm
Man findet sie überall, wo es Kiefern gibt. Alle können von Juni bis November gesammelt werden. Sie wachsen meist in Gruppen. Es ist unmöglich, sie mit anderen Pilzen zu verwechseln, höchstens untereinander.
Heilwirkung: Sie haben krebshemmende und antioxidative Wirkungen. Sie enthalten viele Fettsäuren und Aminosäuren. Sie wirken hervorragend gegen Nasen-Rachen-Krebs, Dickdarmkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs.
Verwendung: Man kann sie praktisch für alles verwenden, aber man sollte die Glattpilze immer mit anderen Pilzen mischen. Wenn man eine große Menge davon isst – es reicht schon, ein Pfannengericht nur aus Glattpilzen zuzubereiten –, treten Magenbeschwerden auf. Also Vorsicht!

Fuchs-Röhrling
Ein sehr schöner gelber Pilz und ein hervorragendes Mittel gegen Schlaflosigkeit. Er wächst von Juni bis Dezember und ist vor allem unter Fichten, Birken und Buchen zu finden. Meist wächst er in Gruppen. Das gelbliche Fruchtfleisch hat einen leichten Geschmack nach Aprikosen. Man kann ihn mit dem Orangen-Pfifferling verwechseln, der sich durch seinen runden, in der Mitte eingedrückten Hut unterscheidet. In kleinen Mengen ist er essbar. Wenn Sie ihn mit anderen Pfifferlingsarten verwechseln, ist das kein Problem, denn alle Pfifferlinge gehören zur selben Gattung, haben aber keine heilenden Eigenschaften.
Heilende Wirkungen: Er hat entzündungshemmende, antioxidative und antimikrobielle Wirkungen. Er wirkt gegen Darmbakterien wie Escherichia coli oder Staphylococcus aureus. Er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Vitamin C und D2, Beta-Carotin und verschiedene andere Substanzen. Er enthält auch Serotonin, das für einen gesunden Schlaf und das psychische Wohlbefinden wichtig ist und daher bei Schlafstörungen und Depressionen hilft.
Verwendung: Wir können sie überall verwenden, in jeder Pilzmischung, wir können sie in Öl oder Essig einlegen, sie hält sich auch lange im Gefrierschrank. Wir können sie in Suppen, Soßen, zu Fleisch und Fisch geben.